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„Ein großer Gewinn für Basel“

06.11.2026

LMU-Präsident Matthias Tschöp gratuliert Martin Wallraff zur Wahl zum Rektor der Universität Basel.

Prof. Dr. Martin Wallraff

LMU-Professor für Kirchengeschichte Martin Wallraff wird der nächste Rektor der Universität Basel | © Universität Basel

Der derzeitige Inhaber des Lehrstuhls für Ältere und weltweite Christentumsgeschichte an der LMU wird das Amt in Basel zum 1. August 2027 antreten.

„Ich freue mich aufrichtig für Martin Wallraff und wünsche ihm Erfolg und Glück bei dieser Aufgabe! Wir verlieren mit ihm einen der profiliertesten Kirchenhistoriker, aber wir gewinnen einen neuen Freund in Basel! Ich gratuliere auch der Universität Basel zu dieser hervorragenden Entscheidung: Martin Wallraff ist ein großer Gewinn“, sagt LMU-Präsident Matthias Tschöp.

Seit März 2016 ist Wallraff Inhaber des Lehrstuhls für Ältere und weltweite Christentumsgeschichte an der LMU und hat in dieser Funktion die Theologie an der LMU maßgeblich geprägt. Der Münchner Universität ist er schon länger verbunden: Zwischen 1987 und 1993 absolvierte Wallraff Teile seines Studiums der Evangelischen Theologie an der LMU (neben Rom und Heidelberg). Im Jahr 2002 übernahm er hier erstmals eine Lehrstuhlvertretung im Fach Kirchengeschichte.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die antike Kirchengeschichte, die Geschichte der kirchlichen Historiografie, die Liturgiegeschichte sowie die Analyse und Edition frühchristlicher Texte. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern dieser Forschungsgebiete und ist vielzitierter Kirchenhistoriker. An der LMU leitete er unter anderem das von 2014 bis 2020 durch einen ERC Advanced Grant geförderte Projekt „Paratexts of the Bible“, in dem digitale Werkzeuge zur Erforschung mittelalterlicher Handschriften entwickelt wurden. Seit dem Wintersemester 2025/26 amtiert er zudem als Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU.

Nach Basel kehrt Wallraff nun gewissermaßen zurück, da er bereits von 2005 bis 2016 Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Basel war. Die LMU wünscht ihm viel Erfolg!

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